3. Februar 2015

[Interview mit einer Autorin und Buchvorstellung]



Hallo ihr Lieben,

oh man.... bei uns grast die Seuche... Letzte Woche hatte ich Magen-Darm-Grippe und lag flach und heute Nacht hat meine Tochter angefangen mit Husten und heute Morgen Fieber *gnaaaah* mein Chef wird nicht begeistert sein :-(

Das einzig Gute an dem krank sein ist, das man auf der Couch fläzen und es sich gut gehen lassen kann. Ok...den Umständen entsprechend natürlich. Ich lese dann immer viel oder wenn man nicht unbedingt im Bett liegen muss, scrappe ich.

Und da das Wetter ja irgendwie verrückt spielt, man sich ja trotzdem auch ohne krank sein auf die Couch legen kann, möchte ich euch heute ein wunderschönes Buch vorstellen:


 
"Himbeermond" (Colors of Life 1)     



Das sagt der Klappentext: 
»Ich habe Halluzinationen«, beichtet Lina ihrer besten Freundin. »Ich sehe manchmal schwarzen Nebel.«
Lina hat sich vor kurzem gemeinsam mit Angie an der Universität Trier für Psychologie eingeschrieben – gegen den ausdrücklichen Wunsch ihrer Familie, die Berlin oder Leicester als Studienort vorzogen.
Bald begreift sie, dass es nicht bei schwarzem Nebel bleibt – immer häufiger sieht sie die Gefühle der anderen Menschen! Die äußerst nützliche Gabe bringt die Freundinnen bald in erste Schwierigkeiten. Als Lina begreift, warum sie besser nicht nach Trier gekommen wäre, ist es vielleicht zu spät … und da ist dann noch Leo …

Spannende und lebendige Paranormal Romance, die vor der historischen Kulisse Deutschlands ältester Stadt spielt. 

Das sage ich:

Ich habe Himbeermond durch Zufall entdeckt. Ich konnte mir irgendwie unter dem Namen nichts vorstellen und das machte mich neugierig.

Himbeermond handelt von Lina die sich in Trier zum studieren an einer Uni einschreibt. Sie hat eine beste Freundin und ist eigentlich recht "normal" bis auf den Punkt das sie Auren sehen kann. Genau das fand ich spanndend. Denn ich liebe Fantasy, aber genau so toll finde ich es wenn dieses Mystische in unsere reale Welt mit eingebaut wird. 
Denn Lina ist wie die meisten jungen Frauen und man überlegt sich wie es einem wohl selber ergehen würde, die Gefühle anderer zu sehen?! 
Die Charaktere sind sehr menschlich, man könnte/möchte mit ihnen befreundet sein, sodass man als Leser wunderbar mit Lina mitlachen, weinen und mitfiebern kann. Ebenso die Liebesgeschichte die sich entwickelt rundet die Geschichte noch voll ab. Mella Dumont schreibt flüssig und sehr anschaulich, was einem das Lesen sehr angenehm macht. Auch bemerkt man das gut recherchiert und nicht einfach irgendwas hingeschrieben wurde. Das einzige was ich mir damals gewünscht hätte, wäre ein kleiner Stammbaum gewesen. Einfach um die Protagonisten noch mal nachzulesen oder die einzelnen Verwandtheitsgrade zu sehen. Aber so viel sei gesagt: beim Nachfolger ist es im Buch :-) Das Buch hat alles um schöne Lesenachmittage (oder Abende) zu verbringen: Spannung, Liebe, Freundschaft und man lernt noch eine Stadt kennen.
Deswegen gibt es von mir 5 Sterne!

Wenn ihr mögt, das Buch könnt ihr hier bestellen. Mittlerweile ist auch der Nachfolger "Lavendelmond" erschienen.

 ***


Da mir Himbeermond wirklich gefallen hat, dachte ich ein Interview mit der Autorin wäre nicht nur 
für mich interessant :-) 
Daher habe ich gefragt ob sie dazu Lust hätte und sie hat "ja" gesagt.


Hallo Mella, danke das du dir Zeit für dieses kleine Interview nimmst :-)
Sehr gerne, liebe Steffi!
 
Wie bist du auf die Idee von Himbeermond gekommen?
Unter der Dusche! Ich finde, dass man unter der Dusche am besten
nachdenken kann. Zum Glück ist Wasser in unseren Breitengraden keine
Mangelware. In Israel z.B. müsste ich mir etwas anderes überlegen. Ich
stand also unter der Dusche, wusch meine Haare und überlegte mir, wie es
wohl wäre, wenn ich sehen könnte, was andere Menschen fühlen. Und dann
spinnt man den Gedanken weiter. Und weiter. Auf dem Heimweg von der
Leipziger Buchmesse habe ich darüber gegrübelt, wo das Buch spielen
soll. Und obwohl ich zuerst eine größere Stadt in Betracht gezogen habe,
war ich dann doch mutig und habe mich für meine Heimatregion
entschieden. Trotzdem wird Band drei* auch in England spielen, zumindest
für ein oder zwei Kapitel. Wer Band zwei gelesen hat, weiß, weshalb.
 
(*Juhu es gibt ein Band 3 - Anm.d.Red. :-) )
 

2. In Himbeermond geht es ja um Lina die Auren sehen kann. Interessiert du dich selber dafür?
Vor zehn Jahren hatte ich mal eine Phase, in der ich viel zum Thema
Esoterik gelesen habe. Auren waren nicht dabei, aber Astralreisen
(inspiriert von "Veronika beschließt zu sterben" von Paulo Coelho). Für
Himbeermond habe ich gezielt ein oder zwei Ratgeber zum Thema Aura
gelesen. Es ist zwar ein Fantasybuch, aber ich wollte die Erfahrungen,
die Lina macht, authentisch beschreiben. Auren interessieren mich gar
nicht so sehr, sondern die Frage, wie Menschen miteinander umgehen und
warum.

 

3. Haben Mella und Lina etwas gemeinsam? :-)
Die Haarfarbe? ;-) In meinem allerersten Buch, das ein Zuhause in der
digitalen Schublade gefunden hat, waren die Protagonisten Menschen aus
meinem Umfeld sehr ähnlich. Das habe ich mir schnell abgewöhnt, denn
erstens kann man damit theoretisch Ärger bekommen und zweitens waren die
Figuren grotesk überzeichnet. Ich bin nicht wie Lina, aber ich würde
manchmal gerne mit ihr tauschen und für sie an die Uni gehen und ihre
Freunde treffen. Und als Autorin komme ich bei Band drei ja wieder zu
diesem Luxus.
 

4. Erst jetzt kam die Fortsetzung "Lavendelmond" heraus, zittert man als Autorin ob das Buch genau so gut ankommt? Bzw. ob die Erwartungen erfüllt werden?
Du sitzt an deinem Schreibtisch, denkst dir eine Geschichte aus und hast
keine Ahnung, ob jemand sie mag! Das ist echt belastend. Mir ist ein
Stein vom Herzen gefallen, als meine Testleser das Buch mochten. Da sie
auch kritisch waren (meist nur Kleinigkeiten, aber derer viele) wusste
ich, dass ich mich auf ihr Urteil verlassen kann.

 

5. Wolltest du schon immer schreiben? Oder früher eher komplett was anderes machen - wie evtl. Kindergärtnerin?
Wenn du mir vor fünf Jahren gesagt hättest, dass ich in drei Jahren mit
dem Schreiben anfange, ich hätte dir freundlich lächelnd ein Vögelchen
gezeigt. ;-) Ich wollte immer ein Sachbuch schreiben. Naja, irgendwann
waren alle Themen erzählt und ich wagte mich in die Belletristik. Was
dann mit Himbeermond passiert ist, das war unglaublich. Jeder Autor
wünscht sich so einen Erfolg, aber daran geglaubt hatte ich nicht. Und
so richtig begreifen kann ich es erst jetzt, wo die Leser mir Band zwei
quasi aus der Hand reißen. Nie, nie, nie hätte ich damit gerechnet.
Früher wollte ich Kindergärterin werden, aber ich habe
Naturwissenschaften studiert. Frag mich nicht, wie man dann Autorin
werden kann – dafür ist allein das Schicksal verantwortlich. Heute hätte
ich Probleme, meinen kunterbunten Lebenslauf einem
Personalverantwortlichen schlüssig zu verkaufen. Daher werde ich auf
jeden Fall selbstständig bleiben müssen. Ich darf aufstehen, wann ich
möchte, aber dafür kenne ich auch keine freien Tage. Irgendetwas tut man
immer für die eigenen Bücher, und wenn man mit lieben Lesern auf
Facebook chattet, neue Ideen aufschreibt oder Buchcover gestaltet.


 
6. Hast du manchmal auch ein Black Out? Wenn ja, wie holst du dir deine Inspiration wieder zurück?
Lavendelmond sollte im Dezember erscheinen und der Black Out ist schuld,
dass ich es erst am 31. Januar geschafft habe. Meine Kreativität lässt
mich nie im Stich, aber leider liefert die Muse nicht immer das, was ich
gerade brauche. Nachdem der September und der Oktober ins Land zogen und
ich kaum vorankam, habe ich im November eine Pause gemacht und ein
anderes Buch geschrieben. Die Geschichte war in meinem Kopf und wollte
unbedingt raus! Jetzt liegt die Rohversion einer Dystopie in meiner
Schublade. Danach war ich wieder warm geschrieben, und konnte
Lavendelmond in wenigen Wochen beenden. Meine Lehre für die Zukunft:
Nicht alles auf eine Karte setzen. Es ist okay, wenn man an zwei oder
drei Sachen gleichzeitig arbeitet.


 
7. Bist du eher ein Tag- oder ein Nachtmensch?
Weder noch. Ich schlafe gern und viel und regelmäßig. Acht Stunden
brauche ich, um fit zu sein. Daher gehe ich zwischen elf und zwölf Uhr
ins Bett und stehe zwischen sieben und acht Uhr auf. In der Endphase von
Lavendelmond habe ich auch bis in die Nacht gearbeitet, das gehört dann
dazu.

 

8. Und zu guter letzt: wird es noch einen dritten Teil der Mond-Saga  geben?
Ich gebe zu, "Colors of Life" ist kein besonders aussagekräftiger Titel
für eine Trilogie, aber Mond-Saga ist schon besetzt: Es gibt die
wahnsinnig erfolgreiche und wunderbare MondLichtSaga meiner Kollegin
Marah Woolf (sehr empfehlenswert übrigens). Daher mag ich diesen
Begriff, der sich aber bei Lesern einbürgert, nicht so gern.
Band drei wird den Titel Sternenmond tragen und ich habe schon damit
angefangen, mir erste Gedanken zum Buch zu notieren. Und irgendwo in
meinem Hinterkopf schwebt noch die Idee, Tante Mels Geschichte in einem
Prequel zu erzählen. Aber ob ich das wirklich umsetze, kann ich heute
noch nicht sagen. Ich habe mich noch nicht entschieden, wie viel ich von
Tante Mels Geschichte in Band drei erzählen werde. Womöglich ist dann
schon alles gesagt und ich kann mir das Prequel schenken.
 
Mella ich danke dir herzlich und wünsche dir weiterhin viel Erfolg :-)
Ich bedanke mich ebenfalls für deine spannenden Fragen, liebe Steffi!




Himbeermond (Fantasy, Liebesroman)
von Mella Dumont
 
Print-Seiten: 351
Erscheinungsform: e-book
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.


 
 
 
 
Das war es heute von mir... habt eine tolle Woche :-)

xoxo eure Steffi



29. Januar 2015

[zurück] herzliches Hallo


Hallo ihr Lieben,

lange habe ich nichts von mir hören lassen und öfter mit dem Gedanken gespielt den Blog zu löschen. Aber das konnte ich dann doch nicht. Es steckt einfach zu viel Herzblut darin. Auch habe ich immer wieder Mails von euch bekommen, wo gefragt wird wie es mir geht und wann ich denn endlich mal wieder zurück komme. Dafür danke ich euch von Herzen ♥ 

Ich habe das Bloggen vermisst und deswegen werden hier wieder ab und an Posts online gestellt. Wie oft usw. kann ich nicht sagen, da ich es nach Spass und Gefühl machen möchte und mich nicht mehr selber so unter Druck setzen will. 

Aber ich freue mich natürlich immer über euren Besuch und eure Kommentare. 

Vor einiger Zeit bin ich dem Scrapbooking verfallen. Davon habt ihr bestimmt schon gehört :-) Hier könnt ihr kurz spickeln... da wird es recht gut erklärt. Man wird wirklich süchtig danach, deswegen wird hier jetzt auch ab und an Scrapbooking ein Thema sein. Und heute fangen wir auch gleich damit an :-))

Ein Teil des scrappens ist auch mixed-media. Beim mixed-media wird u.a. viel mit Farbsprays, Strukturpaste, Stempeln usw. gearbeitet.

Hier eine kleine Bilderflut ....









Ich hoffe es hat euch gefallen.

Habt einen tollen Abend.

Liesbte Grüße
Steffi


Vorschau: 
Buchvorstellungen
Fasching
Rezepte



18. September 2014

Lest mal wieder....


Hallo ihr Lieben,

ich hoffe es geht euch allen gut.
Ich bin ja eine richtige Leseratte, als Kind hatte ich grundsätzlich eine Taschenlampe und ein Buch unter meiner Decke wenn ich eigentlich hätte schlafen sollen :-) Kennt ihr das? Unter der Decke bekam man schon fast keine Luft mehr, aber man musste drunter bleiben weil a. das Buch gerade so spannend war und b. man erwischt worden wäre, wenn das Licht irgendwo durch die Türe sichtbar gewesen wäre. 
Solche Momente möchte ich euch wieder geben, allerdings hoffe ich das ihr nicht mehr unbedingt unter die Decke müsst zum lesen ;-)
Heute möchte ich euch ein wundervolles E-Book vorstellen: 


"Eine Liebe zwischen den Zeiten" von Sabine Neuffer



Das sagt der Klappentext:

Eine Erbschaft führt die Journalistin Lea nach Jahren in London in ihre deutsche Heimat zurück. Als sie das Haus, das ihr hinterlassen wurde, genauer unter die Lupe nimmt, entdeckt sie einen kleinen Verschlag unter der Treppe. Neugierig betritt sie ihn – und hört plötzlich ein gewaltiges Poltern und Klirren. Beunruhigt verlässt sie die Kammer und findet sich mit einem Mal in einem Treppenhaus wieder, das sich vollkommen verändert hat. Nach und nach begreift Lea, dass sie ins Jahr 1938 gereist ist. Eigentlich will sie so schnell wie möglich in ihre Zeit zurückkehren, doch dann lernt sie den geheimnisvollen Arzt Daniel kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Romanze. Aber wie eine dunkle Wolke schwebt die Gefahr über ihnen, denn Daniel ist Jude …

Das sage ich:

Am Anfang wusste ich nicht so recht was ich von dem Klappentext halten sollte, dennoch war ich neugierig auf das Buch da ich Zeitreisen an sich sehr spannend finde. Schon ab den ersten Seiten  konnte ich das Buch schwer aus der Hand legen. 

Die Geschichte von Lea und ihre Familiengeschichte werden im Laufe des Romans komplett aufgearbeitet und man hat immer wieder einen "Aha-Effekt". Sabine Neuffer nimmt hierzu drei Zeitebenen: es gibt unsere heutige Zeit (in der auch Lea lebt) dann die Zeit 1938, in die sie reist und auch Leas Vergangenheit spielen eine wichtige Rolle. Die NS-Zeit ist zum Teil sehr detailliert beschrieben und ich hatte richtig Herzklopfen bei ein paar Szenen. Man merkt das die Autorin sich mit der damaligen Zeit auseinander gesetzt haben muss. Die anderen Protagonisten des Buches sind Mirjam und ihre Tochter, Daniel und Carl, Leas väterlicher Freund, die mir alle auch sofort ans Herz gewachsen sind.
Man fiebert mit, man leidet mit und man versucht sich automatisch in Lea und ihre Gefühle rein zu versetzen: Wie würde man selber handeln bzw. wie weit würde man selber gehen.. wenn man sich zwischen zwei Zeiten und zwei Männern entscheiden müsste....?

Sabine Neuffer hat hier eine wundervolles Buch  geschrieben, was Logik und Fantasie in einem ist. Man stockt nie, da alles gut erklärt ist und auch keine Fragen offen bleiben. Für alles ist eine sinnige Erklärung vorhanden, was die ganze Geschichte nie unrealistisch erscheinen lässt. Das einzige was ich ein wenig schade finde ist der Schluss. Er ist für mich etwas zu schnell abgehandelt und ich hätte es mir etwas länger gewünscht. Es ist ein Buch zum lieben und es ist mir noch lange im Kopf rum geschwirrt. 

(Zitat aus dem Buch): "Bücher waren immer ihre besten Gefährten gewesen, und wenn sie sie hier vorfand, dann war dies keine fremde Welt mehr. Und ihre Großmutter konnte so unmenschlich nicht gewesen sein, wenn sie sich mit solchen Freunden umgeben hatte."


Das Buch könnt hier http://www.dotbooks.de und hier http://www.amazon.de erwerben. Ich möchte mich herzlich bei Susann von dotbooks für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Habt einen wundervollen Tag :-)

eure Steffi





Eine Liebe zwischen den Zeiten (Roman)
von Sabine Neuffer
 
Seiten: (ca.) 398
Erscheinungsform: e-book
Erscheinungsdatum: Feb 2014








2. Februar 2014

.....die guten Vorsätze...



Hallo ihr Lieben,


Hier ein kleines Lebenszeichen von mir :-) Ich bin spät dran, aber ich hoffe ihr seit mittlerweile alle gut im neuen Jahr angekommen.
Für mich war es ein recht turbulenter Start, da ich die Silversternacht in der Notaufnahme verbracht habe… Mir geht’s aber wieder gut und somit kann es bei mir nur besser werden!

Ich habe mir für das Jahr 2014 ein paar Sachen vorgenommen, normal brauch ich für irgendwelche Änderungen kein „Silvester“ aber es war grad so passend ;-)

Ich habe zum Beispiel meinen Blog ziemlich schleifen lassen (abgesehen dass ich 3! Wochen keine Bilder bei Blogger hoch laden konnte und meine Posts hat es alle auch alle zerschossen), war es für mich Kopfmäßig ziemlich stressig. Eine liebe Bloggerin deren Blog ich auch immer sehr gerne gelesen habe, hat ähnlich empfunden und beschlossen ihren Blog zu schließen/löschen. Liebe Emma – dein Blog fehlt :-/ aber meinen Respekt hast du.
Ich bin grad das letzte halbe Jahr extrem rum gelaufen mit dem Ding im Kopf: „ oh das wäre auch was für den (oder das?) Blog.“ Ich konnte keinen Kuchen oder dergleichen mehr essen bzw. backen ohne mir zu überlegen ob er „blogtauglich“ ist. Ständig hatte ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich die tollen Posts von anderen gesehen habe, das ich mich irgendwann gar nicht mehr aufraffen konnte zum bloggen. Ich habe mich ständig verglichen und irgendwann ist dann die Motivation völlig flöten gegangen… Von einer lieben anonymen Leserin kam vor einiger Zeit eine Mail in der sie schreibt wie toll sie meinen Blog findet (Danke liebe Karin), dass sie sich auch schon überlegt hat mit dem bloggen anzufangen, aber Angst hat nicht „dazu zu gehören“. Ich weiß was sie meint… manchmal hatte (habe?) ich das Gefühl auch.

Ich will damit jetzt niemand an den Karren fahren oder anderen die Schuld geben, sondern einfach nur mir selber!! Denn ich habe mir selber den Spaß am bloggen eine zeitlang verdorben und so oft überlegt den Blog (auch) zu löschen. Aber mir würde was fehlen, denn ich blogge gern. Ich teile gerne meine Ideen und schreibe und fotografiere gerne. Warum ich euch das schreibe? Weil ich u.a. eigentlich eine Einleitung für die Änderungen und Vorsätze für 2014 finden wollte *räusper*

Ich habe mir vorgenommen wieder mehr für mich zu machen, ohne Zwang und ohne Hintergedanken. Ich werde wieder regelmäßig bloggen ob es gelesen wird oder nicht *lach* Kleine Dinge wieder mehr zu schätzen wissen, die dann auch andere Glücklich machen. Es sind vielleicht für manche Dinge, die ihr als unwichtig empfindet aber ich habe sie trotzdem mal mit aufgeschrieben.
Ein paar Dinge betreffen ab und an auch den Blog :-)
      
     Mehr lesen
Habe ich schon damit angefangen, es wird jetzt öfter eine Buchvorstellung geben. Denn ich finde Lesen ist etwas ganz wichtiges im Leben, in das man abtauchen kann und sollte.

         Mehr Sport treiben (ha ha, mehr ist gut – überhaupt anfangen!! Anm. der Redaktion)
Ich möchte mit Zumba anfangen, freu mich schon total

      Nicht nur Blogs lesen, sonder auch wieder mehr Kommentieren. 
      Ich freu mich ja auch immer wie Bolle wenn ich von euch Kommis bekomme. Also warum sollte es den anderen dann anders gehen?!

         Einen Fotokurs machen. 
      Weiß nur noch nicht genau wo, wie, was.

        Wieder mehr Handarbeiten.
Ich habe eine Nähmaschine daheim die mich ruft und irgendwie war ich in letzter Zeit einfach zu faul. Mit Töchterchen auch wieder mehr basteln.

Ich möchte unbedingt ein Memorybook anfangen.
Bei der ja-sagerin gibt es ganz tolle Modelle in ihrem DaWanda.Shop die ich schon lange schmachtend anschaue.

Ich möchte weniger motzen und mich über Kleinigkeiten aufregen.
Denn machnmal bin ich schon so ne kleine Motzkuh. Ich bin dann zwar nicht so richtig bösartig oder so, aber ich brappel dann so vor mich hin und zieh mich selber weiter runter, bzw. meine Laune und das nervt mich dann noch mehr.


Das war mal so ein kleiner Auszug meiner "Vorsätze". Ein paar Bilder habe ich euch auch noch, damit es nicht ganz so steril hier aussieht.

Unser Wohnzimmer - der Weihnachtsstern im Hintergrund ist allerdings meinem braunen Daumen zum Opfer gefallen...




Hier in meinem Näh,-Werkel-Zimmer ist das mein Platz an dem ich u.a. meine Posts online stelle :-)



Und unsere zwei Mitbewohner wollten auch mal aufs Bild. Ok unser Mädel (2. Bild) hat den Blick: "man man, was fuchtelt denn die Alte schon wieder mit dem Ding vor mir rum"! HIhi, da muss sie durch. 







So ihr Lieben, ich wünsche euch allen einen tollen Sonntag. Habt es fein ♥


eure Steffi

24. November 2013

*leckere (Vor)Weihnachtszeit*

Hallo ihr Lieben,

man mag es kaum glauben aber in genau 4 Wochen ist Heiligabend??! Oh mein Gott, wo ist die Zeit hin. Bis vor kurzem hatte wir noch 12 Grad und Sonne, vielleicht kommt das weihnachtliche mir deswegen so plötzlich vor.
Aber ich liebe die Weihnachtszeit, denn da kann man so richtig glotzen mit der Deko *lach* Im Sommer bin ich eher (wie viele, denke ich) der etwas klarere Typ und im Winter habe ich es gerne kuschelig und auch üppiger.


Viele Kerzen - gerne mit Duft, kuschelige Deko wie Fell auf dem Sofa oder auf unserem "Schaukelstuhl", viele Kissen und Decken. Hier und da (noch) mehr Sterne und Windlichter. Weihnachtsterne überall verteilt .... oh je das hört sich sehr nach wirr warr an, aber ganz so schlimm ist es dann auch nicht *lach*


Auch das backen gehört für mich zur (Vor)Weihnachtszeit dazu, letztes Jahr ist es leider etwas zu kurz gekommen, aber dieses Jahr habe ich extra früh angefangen. So, hoffentlich zum 1. Advent noch Plätzchen übrig sind. Die gängigen kennt jeder - Mürbeteigplätzchen in Form von Engeln, Sternen, Elchen, die leckeren Kokosmakronen (braucht/wollt ihr da ein Rezept?), Bärentatzen usw....


Und da ich noch ein paar mehr gebacken habe, möchte ich euch heute das 1.Rezept zeigen:




Cookies kann man ja auch zu jeder Jahreszeit essen und sind schnell gemacht. Denn wenn ich schon ein paar Stunden in der Küche stand, wegen etwas aufwendigeren Plätzchen, bin ich froh wenn es dann auch welche gibt die kurz und knackig gemacht sind. Zum Teil auch sehr praktisch wenn sich mal spontan Besuch anmeldet.




 Rezept Cookies mit Zimt
(für ca. 30 Stück)

125g weiche Butter
60g Puderzucker
1 EL Vanillzucker
1 Ei
100g Mehl
1 Messerspitze Backpulver
1 Messerspitze Zimt
125g gemahlene Haselnüsse

* Die Butter mit dem Puderzucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Das Ei unterrühren. Mehl, Backpulver, Zimt und die gemahlenen Haselnüsse hinzufügen und verquirlen.

* Den Teig häufchenweise aufs Backblech setzen.

* Im Ofen ca. 10 Minuten goldbraun backen. Danach auf dem Blech auskühlen lassen.




Rezept Chai-Cookies
(für ca. 30 Stück)

125g weiche Butter
60g Puderzucker
1 EL Vanillzucker
1 Ei
100g Mehl
1 Messerspitze Backpulver
100g gemahlene Haselnüsse
 25-30g Chaipulver (z.B. von Krüger) oder nach Geschmack
100ml Milch (wenn mehr Chaipulver die Milchmenge erhöhen)

* Die Butter mit dem Puderzucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Das Ei unterrühren. Mehl, Backpulver, Chaipulver und die gemahlenen Haselnüsse hinzufügen und verquirlen. Die Milch zugeben.

* Den Teig wieder häufchenweise aufs Backblech setzen.

* Im Ofen ca. 10 Minuten goldbraun backen. Danach auf dem Blech auskühlen lassen.

 


Viel Spass beim nachbacken und evtl. verpacken :-)

Ich wünsch euch noch einen kuscheligen und schönen Sonntag.

Liebste Grüße
eure Steffi



braune Tüte: kukuwaja *
masking tape: Tchibo



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